Das Original Krimidinner - Der Teufel der Rennbahn
📣 14.06. 19:00: Haus Heuport: Episode VI der Ashtonburry-Chronik Der Teufel der Rennbahn Willkommen beim Ladies Day auf Royal Ascot! Auf dem legendären Race-Course in der Nähe von Windsor wird am Tag der großen Hüte viel Prominenz erwartet. Sind Sie Mitglied der Upper Class, Angehöriger der Familie Ashtonburry oder gar royalen Blutes und Teil der königlichen Familie? Dann laden wir Sie ein zu einem erlesenen 4-Gänge-Menü bei diesem berühmten Pferderennen! Setzen Sie Ihren Wetteinsatz bei einer Dreierwette oder haben Sie einen geheimen Favoriten und gehen auf Sieg? Das Glück ist sicher auf Ihrer Seite – aber Vorsicht, auf dem Turf geht der Tod um… Cora Tilling trifft beim Ladies Day auf der Rennbahn von Ascot zum ersten Besuch bei ihrem Erbonkel, Lord Mant, ein. Der wohlhabende Lord hat einen heißen Favoriten am Start des Gold Cup: „Satan“ heißt das unbändige Wunderpferd, der – schenkt man dem Munkeln der Buchmacher Glauben – vom Teufel selbst geritten wird. Und schon bald macht Satan seinem Namen alle Ehre: Beim Training wirft er seinen Jockey ab und dieser stirbt. War es wirklich nur ein Unfall? Doch damit nicht genug: Als auch noch ein Mord geschieht, gerät Cora selbst in tödliche Gefahr und wird unversehens zur Hauptverdächtigen. In ihrer Not verständigt sie Richard Bourke, den Langzeitverlobten ihrer Stiefmutter. Wird es dem ehemaligen Chefinspektor von Scotland Yard gelingen, den Täter zu stellen, bevor es für Cora zu spät ist? Einem Rennpferd traut niemand etwas Böses zu… Oder liegt doch ein Fluch auf Satan, der auch der „Teufel der Rennbahn“ genannt wird?
Tickets, Eintrittskarten und Karten Online Vorverkauf: www.reservix.de. - Theater, Oper, Ballett, Tanz, Musical »
Frankenstein
📣 09.04. 19:30: Velodrom Regensburg: Mary Shelleys Kultklassiker ist 200 Jahre nach seiner Entstehung in unserem Zeitalter des technologischen und medizinischen Fortschritts aktueller denn je. Gerade erst machen Nachrichten aus China über ein genetisch modifiziertes Zwillingspaar Schlagzeilen und entfachen erneut die Diskussion darüber, wie weit der Mensch in der Forschung gehen darf. Daher hat sich das britische Regieteam um Sam Brown zum Ziel gesetzt, die Frankenstein-Geschichte neu und heutig zu erzählen. Inspiriert werden sie dabei von Filmen und Serien wie „Children of Men“, „Westworld“ oder „Ex Machina“. Die Kultgeschichte wird dabei in folgendes Szenario eingebettet: Seit 10 Jahren leidet die Menschheit an einer rätselhaften Krankheit. Sowohl Männer als auch Frauen sind unfruchtbar. Die Forschung sucht fieberhaft nach einer Lösung, bisher ohne Erfolg. Frankenstein führt seit Jahren Experimente in seinem Labor durch, um einen voll funktionstüchtigen Menschen zu erschaffen. Gelingt es ihm, Materie zu beleben, wird das Forschungsobjekt unter anderem auch in diversen sozialen Situationen geprüft: Wie geht es mit Zurückweisung um? Kann es Sprache erlernen? Kann es selbstständig denken und Entscheidungen treffen? Seine Gesprächspartner sind dabei hochentwickelte Bots. Trotz des top ausgestatteten Labors gehen alle Experimente schief und Frankenstein verliert langsam jegliche Hoffnung … Die Inszenierung des jungen englischen Regisseurs wird auch ausloten, wer hier eigentlich Mensch und wer Monster ist. Deshalb werden die Ensemblemitglieder Jonas Hackmann und Philipp Quest beide die Rollen von Victor Frankenstein und dem Wesen erarbeiten. Jeden Abend wird auf der Bühne live vor Publikum ausgelost, wer von ihnen den Wissenschaftler und wer die Kreatur spielen wird. Ein spannendes Experiment in sich! Aufführungsdauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, inkl. Pause - Theater, Oper, Ballett, Tanz, Musical
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Elizabetta
📣 30.03. 19:30: Theater Regensburg: Der englische Komponist Gabriel Prokofiev (*1975), Enkelsohn von Sergei Prokofjew, schreibt für das Theater Regensburg seine erste Oper! Inspiriert ist seine Geschichte von der historischen Figur der Gräfin Elisabeth Báthory, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts als „Blutgräfin“ und Mörderin unzähliger junger Frauen angeklagt wurde. Die Oper „Elizabetta“ erzählt auf der Basis einer Thriller-Dramaturgie, mit einer Portion britischem schwarzen Humor gewürzt, wie Jugendwahn in Wahnsinn umschlagen kann. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Filmstar Elizabetta Batorova. Wegen ihrer Schönheit und Ausstrahlung ist sie in den Medien allgegenwärtig präsent. Doch Elizabeth fürchtet aufgrund ihres fortschreitenden Alters, zukünftig weniger Rollenangebote zu erhalten. Ihre Tochter hingegen ist weltweit für humanitäre Projekte tätig und stellt somit eine starke Kontrastfigur zu ihrer Mutter dar. Beiden gemeinsam ist, dass die Herkunft ihrer Familie unbekannt ist, da Elizabeth als Waise adoptiert wurde. Als Parallelhandlung wird nach ihren Vorfahren geforscht. Aus Angst vor dem Verlust ihres jugendlichen Aussehens sucht Elizabetta nach einem Wundermittel. Durch ihren Liebhaber erfährt sie von einem Weg, ihre Jugend zu bewahren. Der Preis für dieses Mittel ist jedoch ein Menschenleben: Sie muss in dem Blut eines getöteten jungen Mädchens baden, um sich selbst zu verjüngen. Was für Elizabeth zunächst undenkbar ist, wird doch schon bald in die Tat umgesetzt. Nachdem Elizabettas Verwandtschaft mit der Blutgräfin entdeckt wird, kommt es zum gruseligen Showdown. Prokofiev studierte Komposition in Birmingham und York. Zunächst arbeitete er als Komponist und Produzent im Bereich UK-Garage Music, Dance, Electro & Hip-hop Music. Ab 2003 wandte er sich verstärkt der klassischen Musik zu. Musikalisch schlägt er in „Elizabetta“ eine Brücke zwischen der historischen Gattung Oper und ihren Formen wie Arie und Rezitativ und einem heutigen Lebensgefühl mit Anklängen aus der populären Musik. Aufführungsdauer ca. 2 Stunden 15 Minuten, inkl. Pause - Theater, Oper, Ballett, Tanz, Musical
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Gefährliche Liebschaften
📣 09.04. 19:30: Theater Regensburg: Mit einem Tanzabend nach dem Briefroman „Gefährliche Liebschaften“ von Choderlos de Laclos verabschiedet sich Yuki Mori als Tanzchef von seinem Regensburger Publikum. Es wird ein Abend, der nicht nur optisch, sondern auch musikalisch opulent mit Barock und Filmmusik daherkommt. Auch 237 Jahre nach der Entstehung dieses fein gesponnenen Briefromans stockt einem immer noch der Atem angesichts der manipulativen Erotik und der bodenlosen Intriganz der Hauptfiguren. Das Werk war ein Skandal und schon kurze Zeit nach Veröffentlichung vergriffen. Man las das Buch als Schlüsselroman: Elektrisiert, empört und heimlich verzückt studierte man den Roman und glaubte, sich selbst zu erkennen. Selbst die Königin verschaffte sich ein Exemplar und ließ es kostbar einbinden – allerdings ohne den verräterischen Titel. Worum geht es? Marquise de Merteuil benutzt ihren ehemaligen Geliebten, den Vicomte de Valmont, um sich an einem anderen ehemaligen Geliebten zu rächen. Valmont, der für seine unzähligen Affären bekannt ist, soll die Zukünftige des Verflossenen, die reizende Cécile, verführen. Für die vollzogene Defloration verspricht Merteuil ihm eine Liebesnacht als Belohnung. Valmont erscheint dieser Auftrag zu leicht und so wirft er eine weitere Aufgabe in die Waagschale: Er will die für ihre Tugend und Treue bekannte Madame de Tourvel verführen. Erst dann habe er sich seine „Belohnung“ verdient. Doch Valmont unterschätzt seine scheinbare Verbündete Merteuil. Zu spät erkennt er, dass er nur eine Figur in ihrem Spiel war. Als am Ende die Machenschaften der Marquise öffentlich werden, gibt es in den erotischen Machtspielen nur Verlierer und den Tod. Aufführungsdauer ca. 1 Stunde 50 Minuten, inkl. Pause - Theater, Oper, Ballett, Tanz, Musical
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Vor Sonnenaufgang
📣 12.04. 19:30: Theater Regensburg: Berlin, 20. Oktober 1889: Im Zuschauerraum der Freien Bühne am Lessing-Theater bricht ein tosender Tumult aus. Menschen schreien durcheinander, leisten sich wahre Wortschlachten und diskutieren sich die Köpfe heiß; ein im Parkett sitzender Arzt wirft aus Protest gar seine Geburtszange auf die Bühne. Diese Aufregung war der Uraufführung des Sozial-Dramas „Vor Sonnenaufgang“ geschuldet. Der Skandal machte den jungen Dramatiker Gerhart Hauptmann über Nacht bekannt und etablierte den Naturalismus auf den deutschen Bühnen. Nun hat sich ein ebenfalls junger Dramatiker daran gemacht, diesen Klassiker des deutschen Naturalismus zu überschreiben: Der bekannte und preisgekrönte Theaterautor Ewald Palmetshofer erhielt dafür den Auftrag vom Theater Basel. Der Stoff eignet sich bestens für eine Grundüberarbeitung, denn im Original steht die heute nicht mehr zeitgemäße Determinationslehre rund um das Thema Alkohol. Palmetshofer möchte den Stoff dem heutigen Zuschauer nahe bringen: Dafür dringt er zum Kern des Stückes durch und holt die Grundsituation der Familie Krause in die Gegenwart. Er konzentriert sich ganz auf die zwischenmenschliche Ebene. Der Beginn des Stücks erinnert eher an eine Familiensoap mit den üblichen Neckereien zwischen den Mitgliedern, doch schnell wird klar, dass die verschiedenen Protagonisten in dieser heilen Stubenwelt alles andere als glücklich sind. Mit klarer und moderner Sprache zeigt sich eine Familienhölle, in der der Alkoholismus nur noch eine Begleiterscheinung ist, vielmehr steht das Thema Depression im Raum. Mit wissenschaftlicher Präzision nimmt Palmetshofer diese modernen Menschen ins Visier. Alfred Loth besucht seinen ehemaligen Studienfreund Thomas Hoffmann, der auf die Niederkunft seiner Frau Martha wartet. Zwischen dem linken Journalisten und dem rechtspopulistischen Politiker entbrennt bald ein Streit, der exemplarisch für unsere auseinanderdriftende Gesellschaft steht. Während des Besuchs entspinnen sich auch zärtliche Gefühle zwischen Loth und Marthas jüngerer Schwester Helene. Palmetshofer hält die Lupe nicht auf die unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Gesinnungen, sondern auf das, was darunter brodelt: Hoffmanns Hass auf und Angst vor Loth, der seine Karriere vernichten könnte, ist ebenso greifbar wie Loths feige, heimliche Flucht kurz vor der Totgeburt, als er vom Familienarzt vor der gesundheitlichen Lage der Familie gewarnt wird. Und doch geht am Ende unbarmherzig die Sonne auf und die Welt dreht sich weiter, so als wäre nichts geschehen. - Theater, Oper, Ballett, Tanz, Musical
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