5. Sinfoniekonzert
📣 01.04. 19:30: Neuhaussaal Regensburg: Im 5. Sinfoniekonzert ist das Philharmonische Orchester Regensburg unter der Leitung von Tom Woods mit einem höchst facettenreichen Programm hören – von Barock bis hin zu einer Uraufführung. Zu Beginn erklingt Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll BWV 1041. Sándor Galgóczi, der dritte Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters, übernimmt den Solopart in einem der bekanntesten Solokonzerte überhaupt. Entstanden ist das a-Moll-Konzert wohl in Leipzig, wo Bach Thomaskantor war und außerdem noch ein junges Orchester, das Collegium musicum, leitete. Vielleicht hat Bach das Konzert mit dem Collegium musicum uraufgeführt und selbst den Solopart übernommen. Schließlich war er seinem Sohn Carl Philipp Emmanuel zufolge ein brillanter Geiger, der sein Instrument „rein und durchdringend“ zu spielen wusste. Frisch, mitreißend und tänzerisch präsentieren sich die Ecksätze des Konzerts. Über den zweiten Satz schrieb der Komponist Claude Debussy: „Die Schönheit des Andante (…) bleibt einem lange im Sinn, und man wundert sich beim Hinaustreten auf die Straße, dass der Himmel nicht blauer ist und der Parthenon nicht aus der Erde emporwächst.“ Das Markenzeichen des 1970 geborenen französischen Komponisten Guillaume Connesson ist seine überaus farbenreiche Harmonik, die einerseits an Debussy und Ravel, andererseits an Komponisten wie Skriabin und Rautavaara erinnert. Connessons kleines Klavierkonzert „The Shining One“ war für Tom Woods ein ausgesprochenes Wunschstück – den Solopart übernimmt Natalia Woods, die Frau des Dirigenten. Dann heißt es im Neuhaussaal „Bühne frei“ für Tenor Brent L. Damkier und den gesamten Chor des Theaters Regensburg. Zur Uraufführung kommt Tom Woods’ Komposition „Trump’s Tweets“, die einige der teils schockierenden, teils absurden Verlautbarungen des amerikanischen Präsidenten mittels kunstvoller Polyphonie und einer heiter-ironischen Musiksprache dekonstruiert, die mal klassisch ist, mal Rap, Samba, südamerikanische Banjo-Musik oder indischen Raga zitiert. Mit dem Ballett „Appalachian Spring“ schuf der amerikanische Komponist Aaron Copland sein wohl populärstes Werk, für das er 1945 mit dem Pulitzer-Preis für Musik ausgezeichnet wurde. Aus dem Ballett fertigte Copland später eine Orchestersuite, die seinen „amerikanischen Stil“ in reinster Form zum Klingen bringt. - Klassische Musik, Chor, konzertante Aufführungen
 »